In der schier perfekten Stadt wollen wir subtile Spuren hinterlassen.
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Folge den roten Faden....

Montag, 13. Dezember 2010

Gemeinsames Festessen

Das gemeinsame Speisen ist seit allem Anfang ein traditions- wie auch ein kulturträchtiges Ereignis. Die soziale, gesellschaftliche und menschliche (!) Ebene die diesem Ritual innewohnt ist glaube ich allen klar.
So ist mir die Idee gekommen, wir könnten ein öffentlich-gemeinsames Festessen organisieren, mit langem Tisch und vielen Sitzplätzen; die vorbeigehenden Leuten würden wir zu einem gemeinsamen Festessen einladen [nb. das mit dem 'Abendmahl' hat effektiv eine religiöse Komponente, die mir NICHT bewusst war!!! dh. es wird KEIN Abendmahl! aber zur Bennennung komme ich noch!] ... also, zurück zum Festessen. Ob wir jetzt Spaghetti anbieten oder anderes ist eigentlich nebensächlich, der Punkt den ich machen möchte ist folgender: die verschiedenen Gabel/Löffel-Griff-Enden haben eine Öse, durch die wir unseren roten Faden einfädeln. Was letzlich dann passiert, ist, dass alle Besteckteile (also 2 Gabeln, 2 Löffel, 2 Messer, auch 2 Gläser) mit relativ WENIG Spielraum durch unsere roten Wollfäden verbunden sind, etwa so wie im Foto..
... was sich dabei rausstellen soll .... und wird, ist ein gemeinsames Essen, bei dem man aufeinander Acht nehmen und geben muss, denn wenn die eine Person gerade isst (dh. an seinem Besteck zieht) dann muss die andere Person warten, denn sie muss soviel Schnur geben, dass die essende Person auch tatsächlich essen kann!!! Wenn dann die erstere mit seinem Bissen fertig ist, dann wird diese wiederum soviel Schnur der wartenden Person geben, als dass diese dann an ihr Essen kommt. Das gleiche gilt mit den Wein- und Wasserflaschen, den Gläsern, den Schüsseln usw.
Es soll praktisch ein Evénément werden, bei dem man GANZ klar und deutlich versteht - und erlebt (etwas Frust tut auch mal ganz gut!!) was ein GEMEINSAMES Essen an der gedeckten Tafel beinhaltet!!!!

Da also Empathie, Geduld und Komunikation angesagt sind - sonst isste nix! - würde ich auch gern wieder oauf ein Wortspiel zurückgreifen: es ist ein GEMEINSAMES ESSEN und kein GEM-EINSAMES wie viele das doch so gerne sehen und am liebsten hätten!!!

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